Nun hat die Zukunft mit den zahlreichen Staubsaugerrobotern bereits begonnen und doch geht ihre Entwicklung in atemberaubendem Tempo weiter. Als wäre es nicht schon eine grandiose Errungenschaft, dass kleine UFO-förmige Roboter durch die Wohnung sausen und das erledigen, was man früher mit einem herkömmlichen Staubsauger selbst erledigen musste, scheint bei der Weiterentwicklung der Saugroboter kein Ende in Sicht, sie werden ständig intelligenter.
Sensationell anmutende Neuerungen
So kündigte Sharp in diesen Tagen die nächste Entwicklungsstufe von Saugrobotern an. Die Rede ist von einem Saugroboter, der mit integriertem WLAN und einer integrierten Webcam Bilder schießen kann, welche sein “Herrchen” oder “Frauchen” über eine auf dem Smartphone installierte App von wo auch immer abrufen kann. Die Fernsteuerungs-App soll sowohl für das iPhone wie auch für die androiden Smartphones zur Verfügung gestellt werden. Damit nimmt der Saugroboter, der den Namen “Cocorobo” tragen wird, fast schon den Stellenwert eines Haushundes ein, wobei man letzterem das Fotografieren nur schwerlich beibringen können wird. Ist der Besitzer des “Cocorobo” beispielsweise im Urlaub, so kann er mit Hilfe seines Saugrobotors die Wohnung überwachen! Geht es den Haustieren gut, sind Einbrecher im Haus, all diese Fragen lassen sich mit den von “Cocorobo” geschossenen Bildern beantworten. Sharp hat bezüglich dieses Punktes versprochen, dass man den Saugroboter sogar gezielt durch die Wohnung oder das Haus lenken kann.
Der absolute Knalleffekt an diesem Modell aber wird sein, dass man ihm per Sprache Befehle geben kann, die “Cocorobo” artig ausführt und fast noch „knalleffektischer“ ist die Tatsache, dass “Cocorobo” auch einige Sätze sprechen kann! Nun wird dies (noch) nicht dazu ausreichen, dass man fließend mit seinem Staubsauger kommunizieren kann, aber es ist ein erster Schritt in diese Richtung.
Was kann „Cocorobo“ sonst noch
Bei alldem kann der “Cocorobo” natürlich auch all die anderen Dinge, die ein Staubsaugerroboter so drauf haben sollte. Laut Sharp arbeitet das neue Wunderwerk bei der Fortbewegung nun nicht mehr mit Infrarot sondern mit Ultraschall. Laut Hersteller soll es hierdurch zu weniger Problemen bei der Erkennung von Glas sowie schwarzen Möbelstücken geben. Natürlich saugt der Cocorobo” auch gründlich und natürlich sucht er auch völlig selbständig seine Ladestation auf, wenn ihm der Saft mal auszugehen droht. Dank eines Plasma-Cluster-Ionen-Generators soll der Saugroboter auch für saubere Luft sorgen.
Wie geht’s weiter?
Laut Sharp wird “Cocorobo” Anfang Juni auf den Markt kommen, zunächst allerdings nur auf den chinesischen Markt. Bei entsprechender Resonanz behält sich der Hersteller vor, das neue Modell auch in den USA und in Europa an den Start zu bringen. Der Preis des “Cocorobo” wird bei geschätzten 1250 € liegen, wobei es eine günstigere Version ohne Sprachfunktion und Webcam zum Preis von ca. 850 € zu kaufen geben wird.
Nun darf man sich abschließend natürlich die Frage stellen, ob Saugroboter in 10 oder 20 Jahren in der Lage sein werden, die Waschmaschine, den Fernseher oder andere technischen Geräte im Haus zu bedienen oder ob es am Ende sogar möglich sein wird, mit ihnen eine Runde Tennis zu spielen. Möglich wär`s schon…